Aktivitäten
der Feuerwehr Häusern

Großübung Busunfall (21.04.2012)

Busunfall: Retter proben in Dachsberg den Ernstfall

Quelle: Badische Zeitung

Dachsberg: Großübung Busunglück: Feuerwehr, Rotes Kreuz, Bergwacht und Technisches Hilfswerk haben bei Dachsberg-Vogelbach den Ernstfall geprobt. Rund 300 Rettungskräfte waren vor Ort.

Es ist 13 Uhr, als am Samstag in Dachsberg-Vogelbach die Sirenen heulen. Der Ernstfall wird geprobt. Das Szenario heißt Schulbusunglück. Der schwere Busunfall im Wallis vom vergangenen März und das Busunglück Anfang 2012 in Schluchsee haben den Rettungskräften im Kreis Waldshut zu denken gegeben. "Wir haben uns bewusst dafür entschieden, einen Unfall mit einem Schulbus zu inszenieren", erläutert der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Karl Link. "Die Feuerwehr Dachsberg hat dafür ein sehr realistisches Szenario erstellt."

Der Unfall von dem die Einsatzplaner ausgehen könnte sich ohne weiteres im Hotzenwald ereignen: Ein Schulbus ist auf der Kreisstraße 6590 auf der Verbindungsstraße Vogelbach-Wolpadingen die Böschung hinabgestürzt. Rauch quillt aus dem Wrack. Verletzte Kinder schreien, Rauch steigt auf. Menschen liegen kreuz und quer im Bus verteilt. Kinder hängen regungslos in den Sitzen. Wenige Meter weiter liegt ein Ford. Nachdem der Wagen mit dem Bus kollidierte, muss er sich überschlagen haben. Das Dach ist eingedellt, überall liegen Glassplitter. Ein roter Opel, der ausweichen musste, liegt am Straßenrand. Eine Mutter und ihr erwachsener Sohn sind darin eingeklemmt. Die Frau ist nicht ansprechbar. Der junge Mann steht unter Schock.

Die Verletzten wirken erschreckend echt. Schnittwunden, Schürfwunden, Schlagaderverletzungen, Brüche und Schädel-Hirn-Traumata.Die Abteilung Notfalldarstellung des Jugend Rot Kreuz (Kreisverband Säckingen) hat ganze Arbeit geleistet. "Wir sind hier mit 51 Darstellern im Alter zwischen acht und 73 Jahren", erklären Heike Maier und Artan Krasniqi vom DRK. Jeder Mime spiele eine Rolle, die seinem echten Leben recht nahe kommt. Auf diese Weise werde alles noch realistischer.

Gut 15 Minuten sind seit der Alarmierung vergangen. Nach und nach füllt sich die Straße (Fotos). Feuerwehr, Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und Bergwacht sind vor Ort. Rund 300 Rettungskräfte. Allein die Feuerwehren aus Dachsberg, St. Blasien, Ibach, Bernau, Todtmoos, Häusern, Höchenschwand und Görwihl stellen 150 Mann und 14 Fahrzeuge. Das Rote Kreuz kommt auf 100 Männer und Frauen im Einsatz und 31 Fahrzeuge. Immer mehr Gerät wird angekarrt. Stromaggregate rattern, Schläuche werden ausgerollt. Einigen Feuerwehrmännern gelingt es, sich durch die engen Dachluken des umgekippten Busses zu zwängen. Diejenigen Kinder, die noch gehen können, werden herausgeholt und in Rettungsfolie gepackt. Sie sehen bleich aus. Die Schminke wirkt echt. Sanitäter reden beruhigend auf die Kinder ein. "Spielst du Fußball?", fragt einer einen etwa 10-jährigen Jungen.

"Das ist schon überwältigend, wie sich die Übung hier darstellt", sagt Feuerwehrmann Stefan Rüd von der Abteilung Dachsberg-Wilfingen. "Wenn man auf einen Schlag mit über 50 Verletzten zu tun hat, dann sieht man erstmal, was da alles auf einen zukommen kann. So eine Übung hilft auf jeden Fall, sich auf den Ernstfall vorzubereiten."

Es läuft nicht alles rund an diesem Nachmittag. Vor allem am Anfang bereitet die Sichtung und Kategorisierung der Verletzten Probleme. Sie werden nach der Bergung am Unfallort in kleine Rot-Kreuz-Zelte gebracht, untersucht und in verschiedene Gruppen eingeteilt. Leicht-, Mittel- und Schwerverletzte. "Das war alles ein wenig chaotisch. Darüber müssen wir später auf jeden Fall noch einmal reden", meint Stephan Topka vom Kreisauskunftsbüro des DRK-Waldshut. "Aber dafür sind solche Übungen ja auch da."

Der stellvertretende Kreisbrandmeister Hans-Karl Link sowie Einsatzleiter und Gesamtkommandeur der Feuerwehr Dachsberg, Michael Denz, zeigen sich zufrieden über den Probenverlauf. Trotz drei verschiedenen Einsatzstellen hätten alle Verletzten bereits eine Stunde und 16 Minuten nach der Alarmierung dem Rettungsdienst übergeben werden können. "So eine schnelle Bergung haben wir nicht erwartet. Das ist eine herausragende Leistung."

An der Übung nahmen die Feuerwehren aus dem Raum St. Blasien, die Feuerwehr Görwihl, die Führungsgruppe Ost der Feuerwehr und das Technische Hilfswerk Laufenburg teil. Vor Ort waren auch die Bereitschaften der DRK-Kreisverbände Freiburg, Bad Säckingen und Waldshut sowie die Rettungsdienste aus Bad Säckingen und Waldshut sowie ein Kriseninterventionsteam. Auch die Bergwacht Höchenschwand, Bernau, Menzenschwand und Todtmoos sowie die Polizei waren beteiligt.

Viele weitere Fotos und Videos von der Übung finden Sie auf der Homepage der Feuerwehr Dachsberg:

Homepage der Feuerwehr Dachsberg


Brandschutzerziehung in der Grundschule (26.03.2012)

Viertklässler bei der Feuerwehr

Auszug aus der Badischen Zeitung vom 30. März 2012

HÄUSERN. Viertklässler aus Häusern haben Feuerwehr Häusern besucht. Der Grund: Brandschutzerziehung. Die Schüler erfuhren von den vielfältigen Einsätzen und lernten sie mit Hilfe einer Präsentation kennen. Wie verhält man sich im Brandfall oder wie kann man sich aus einem verrauchten Raum retten, lauteten beispielsweise Fragen, auf die sie eine Antwort erhielten.


Brandschutzbedarfsplan genehmigt (23.01.2012)

Gutes Zeugnis für die Feuerwehr / Bedarfsplan vorgestellt

Auszug aus der Badischen Zeitung vom 26. Januar 2012 von Stefan Sahli

HÄUSERN. Die Feuerwehr Häusern ist gut aufgestellt – das bescheinigt ihr die Fachfirma Forplan in ihrem erarbeiteten Feuerwehrbedarfsplan. Das mehr als 90 Seiten umfassende Werk haben Kommandant Patrick Bühler und seine Stellvertreter Matthias Schmid und Claus Zumkeller am Montag dem Gemeinderat vorgestellt. Darin werden einige kleinere Mängel in der Ausrüstung aufgezeigt und Ersatzbeschaffungen gefordert. Das Gremium hat den Plan verabschiedet.

Die wichtigste Feststellung vorweg: Die Feuerwehr ist nicht nur überwiegend einsatzbereit, sie kann auch die geforderten Einsatzzeiten weitgehend einhalten. Aufgrund der großen Entfernung gelte dies nur für Schwarzabruck mit Einschränken. Mit 40 Aktiven weise die Feuerwehr zwar eine gute Besetzung auf, wegen der vielen Auspendler sei jedoch die geforderte Einsatzstärke an Werktagen zwischen 6 und 18 Uhr nur schwer sicherzustellen. Insbesondere gebe es Engpässe bei Feuerwehrleuten mit einem Lastwagenführerschein. Insgesamt fällt die Bewertung im Plan positiv aus.

Gute Ausstattung, aber Mängel am Gerätehaus

Liegt die schnelle Einsatzbereitschaft an der zentralen Lage des Gerätehauses, führt diese auch zu Problemen: Geparkte Fahrzeuge behindern oft die Ausfahrt.

Obwohl erst 15 Jahre alt, werden auch Mängel am Gerätehaus genannt. So sei die einzige Ausfahrt laut DIN-Norm zu eng und es fehle eine Notstromversorgung. Auch die Absauganlage sei mangelhaft, vor allem aber der Platz ausgereizt – es fehle bereits an Spinden.

Funktechnisch sei die Feuerwehr gut ausgerüstet, auch die sonstige Ausrüstung sei auf gutem Niveau, allerdings stünden in den kommenden fünf Jahren Ersatzbeschaffungen an. So müsse das Tanklöschfahrzeug ersetzt werden. Außerdem brauche die Feuerwehr mehr Einsatzanzüge. Es komme zu Engpässen, wenn Anzüge wegen Beschädigungen oder Nässe gewechselt werden müssten.

Die Investitionen seien wichtig, hieß es im Rat. Insgesamt erhielt die Feuerwehr ein gutes Zeugnis: "Eine sehr gute Leistung", meinte Sabine Gruhn und Georg Lebtig sagte, "das, was wir gehört haben, kann uns nur beruhigen". "Wir haben eine gute Feuerwehr", meinte auch Bürgermeister Thomas Kaiser und lobte die Jugendarbeit als beispielhaft.

Truppführerlehrgang in St. Blasien (22.09.2011 - 08.10.2011)

Alle Teilnehmer haben bestanden

Auszug aus der Badischen Zeitung vom 13. Oktober 2011 von Christiane Sahli

In St. Blasien wurden 23 Feuerwehr-Truppführer aus der ganzen Region ausgebildet.

Drei Wochen lang hatten sie sich auf ihre Abschlussprüfung als Truppführer der freiwilligen Feuerwehr vorbereitet, am Samstag war es dann so weit: 23 Feuerwehrmänner und -frauen legten ihre theoretischen und praktischen Prüfungen in St. Blasien ab. Der Weg zum Truppführer der freiwilligen Feuerwehr ist lang. Zunächst müssen die angehenden Feuerwehrleute eine mehrwöchige Grundausbildung absolvieren und diese mit der sogenannten Truppmann-1-Prüfung abschließen. Es folgt eine zweijährige Weiterbildung in der eigenen Wehr und zusätzlich eine Atemschutz- und Funkausbildung auf Kreisebene. Wer die Truppmann-2-Prüfung erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann an einem der Truppführerlehrgänge teilnehmen, die – je nach Bedarf – zwei- bis viermal jährlich stattfinden. Dort vertiefen die Teilnehmer ihr Können und ihre Kenntnisse in Sachen Vorgehen bei Brandeinsätzen, technische Hilfeleistung, Rettung aus Höhen und Tiefen und Gefahrguteinsätze wie Umgang mit Chemieschutzanzügen, etwa für das Umfüllen und Abpumpen von gefährlichen Flüssigkeiten. Auch die Rechte und Pflichten eines Feuerwehrmannes sind Thema des Lehrgangs. Insbesondere sollen die angehenden Truppführer aber lernen, selbstständig Entscheidungen zu treffen, wie Ralf Mutter erklärte, der gemeinsam mit Frank Bercher, Hanskarl Link, Christian Frey, Edin Muslic, Matthias Schmidt und Rainer Moser für die Ausbildung bei diesem Lehrgang zuständig war. Die Truppführer sind für die kleinste Einheit der Feuerwehr – zwei oder drei Mann im Fahrzeug – verantwortlich.

23 Teilnehmer, darunter zwei Frauen, traten zur Prüfung an, auf die sie sich in den vergangenen Wochen vorbereitet hatten. Eine nicht unerhebliche Belastung für die Kameraden, die aus Bonndorf, Bernau, Herrischried, Laufenburg, Häusern und Höchenschwand zum Lehrgang nach St. Blasien gekommen waren. Und die Aufgaben in der eigenen Wehr galt es natürlich auch noch zu erfüllen.

Zunächst stand die theoretische Prüfung an, die alle Teilnehmer mit sehr gutem Ergebnis abschlossen, wie Ausbilder Frank Bercher erfreut feststellte. Viel Zeit zum Erholen blieb nicht, denn gleich ging es mit der ersten Teil der praktischen Prüfung, einer Brandbekämpfung, weiter. Anschließend rückten die Feuerwehrleute in Richtung des alten Schwimmbades aus, um ihr Können auf dem Gebiet der technischen Hilfeleistung unter Beweis zu stellen. Die Ausbilder hatten verschiedene Szenarien vorbereitet. Es galt beispielsweise, ein brennendes Auto zu löschen und eine unter diesem Auto eingeklemmte Person zu retten. Eine andere Gruppe musste eine in einem verschlossenen Fahrzeug befindliche Person befreien. Mit hydraulischen Scheren, Spreizern und Rettungszylindern machten sich die Prüflinge an die Arbeit. Türen und Dach des Fahrzeugs wurden entfernt und nach kurzer Zeit war der Dummy gerettet. Wieder andere Feuerwehrleute hatten es mit einem Chemieunfall zu tun. In Schutzanzügen machten sie sich deshalb an die Arbeit. Alle Prüfungsteilnehmer konnten ihre Aufgaben erfüllen und haben die Prüfung bestanden.

Ohne Unterstützung "von außen" wäre der Lehrgang aber wohl kaum möglich gewesen. Der Dank aller gelte, so Ralf Mutter, den Firmen Schmidt Hoch- und Tiefbau, der Zimmerei Edmund Schmidt in Bernau und der Firma Schmidt Winterdienst- und Kommunaltechnik.

 


Großübung (26.07.2011)

Einsatzübung Technische Hilfeleistung in Häusern: Zwei PKW stürzen nach Kollision über steile Böschung

Um die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Rettungsorganisationen zu üben, wurde in Häusern eine gemeinsame Einsatzübung durchgeführt. Neben den Feuerwehren aus Häusern und Höchenschwand waren ebenfalls das DRK OV St. Blasien und die Bergwacht Höchenschwand mit insgesamt 11 Fahrzeugen und mehr als 70 Einsatzkräften an dieser Übung beteiligt.

Folgendes Szenario wurde angenommen:

Auf einer Landstraße, die auf einer Seite abschüssig ist, kollidieren zwei PKW und stürzen nach mehreren Überschlägen etwa 20 Meter in die Tiefe und bleiben dort in Seitenlage im Wald liegen. In den Fahrzeugen war jeweils eine Person eingeklemmt, zwei Personen wurden aus den PKW herausgeschleudert. Alle vier waren schwer verletzt. Das DRK aus St. Blasien war als erstes an der Einsatzstelle, gefolgt von den Feuerwehren aus Häusern und aus Höchenschwand. Die Feuerwehr Höchenschwand wird bei solchen Lagemeldungen automatisch mit alarmiert um den zweiten Rettungssatz bereitstellen zu können. Auf Grund der Situation wurde ebenfalls die Bergwacht Höchenschwand zur Unterstützung alarmiert. Die unübersichtliche Lage erschwerte die Einschätzung und so musste eine großflächige Erkundung durchgeführt werden. Durch das unwegsame Gelände konnten die Rettungsgeräte nur unter großem Aufwand an die Unfallstelle gebracht werden. Nach Anweisung der 3 anwesenden Ärzte und Notärzte wurde mit der Befreiung der eingeklemmten Personen sowie der Versorgung der beiden verletzten Beifahrer begonnen. Die Bergwacht Höchenschwand unterstütze das DRK und die Notärzte und leitete die Maßnahmen zum Transport der Verletzten durch das steile Gelände ein. Durch den gemeinsamen Einsatz von Bergwacht und Feuerwehr wurden die Verletzten nach oben auf die Straße verbracht und dem Rettungsdienst übergeben.

Nach der erfolgreichen Übung fand die Nachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Häusern statt. Vor allem die problemlose und professionelle Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen wurde als sehr positiv bewertet. Kommandant Patrick Bühler bedanke sich bei allen Teilnehmern dieser Übung sowie den 4 Statisten, die von den Mitgliedern der Bergwacht passend zu den angenommenen Verletzungen geschminkt wurden. Die gemeinsame Übung mit der Bergwacht Höchenschwand war bereits für das Jahr 2010 eingeplant worden. Durch die beiden Großeinsätze an der Staumauer der Schwarzatalsperre in Häusern wurde der Termin für diese Übung verschoben. Umso erfreulichen war es, dass die hervorragende Zusammenarbeit der verschiedenen Rettungsorganisationen bei diesen Einsätzen jetzt nochmals bei einer Übung vertieft werden konnte.


Leistungsabzeichen in Broze (08.07.2011)

Abnahme Leistungsabzeichen Broze in Rheinheim:

Die 2 Wettkampfgruppen Häusern-Höchenschwand I und II haben mit Erfolg das Leistungsabzeichen in Broze bestanden. Nach zwei gelungenen Übungen konnten alle stolz das Leistungsabzeichen und ein dickes Lob von Kreisbrandmeister Thomas Santl entgegen nehmen. Somit konnte die Feier in kameradschaftlicher Runde beginnen. Besonders gratulieren wir unseren beiden Kameraden Tim und Jan Kaiser.

Bericht Badische Zeitung


Feuerwehrprobe (12.04.2011)
















Einsatzprobe Technische Hilfe:

Szenario dieser Einsatzprobe war folgendes: Bei einem Sturm sind mehrere Bäume auf eine Straße gestürzt. Dabei wurde eine Person unter einem umgestürzten Baum eingeklemmt und ein PKW war vermutlich durch ein Ausweichmanöver von der Straße abgekommen, von der Straße gestürzt und auf dem Dach liegengeblieben. Zusätzlich war im Heckbereich des Fahrzeuges ein Feuer ausgebrochen.

Bei der Anfahrt gemäß AAO ist das LF das erste Fahrzeug, TLF und MTW folgen. Aufgrund der Lage wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet und durch einen Einsatzleiter koordiniert. Einsatzabschnitt eins war das brennende Fahrzeug, dort wurde sofort die Brandbekämpfung durch das Hi-Cafs durchgeführt. In der darauffolgenden Erkundung wurde festgestellt, dass sich im Fahrzeuginnern ein Baby in einem Babysitz, sowie eine weitere Person auf der Fahrerseite befanden. Das Baby war frei zugänglich und wurde sofort aus dem Fahrzeug befreit und am zwischenzeitlich eingerichteten Personensammelplatz dem Rettungsdienst übergeben. Der Fahrer des Autos war zwischen Pedalen und Fahrzeugboden eingeklemmt. Da nicht auszuschließen war, dass sich zum Unfallzeitpunkt im Fahrzeug noch weitere Personen befanden wurde durch drei Trupps die nähere Umgebung abgesucht. Der anfängliche Verdacht hatte sich jedoch nicht bestätigt. Im Einsatzabschnitt zwei wurde der Baumstamm unter anderem per Greifzug gesichert und die Person unter Zuhilfenahme der Hebekissen aus der Zwangslage befreit und ebenfalls dem Rettungsdienst übergeben. Da in der Übungsannahme der Zufahrtsweg für den Rettungsdienst durch umgestürzte Bäume versperrt war, wurden diese aufgesägt und aus dem Weg geräumt. Zu Übungszwecken rüsteten sich mehrere Kameraden entsprechend mit Schnittschutzbekleidung aus und zersägten die Stämme mit der Kettensäge. Im Einsatzabschnitt eins wurde unterdessen begonnen, die Person durch ein Öffnungsfenster in der Bodengruppe zu befreien. Da die Person immer noch angegurtet war, wurde sie gleichzeitig mit Rüstmaterial und Decken unterbaut um ein Hängetrauma zu verhindern. Nachdem die Befreiung erfolgreich durch Öffnen der Bodengruppe erfolgt war, wurde die Person mit dem Spineboard durch ein hinteres Seitenfenster, welches nicht ganz so stark verformt war, gerettet. Nach dem Aufräumen und der Schlussbesprechung dieses aufwändigen Übungsszenarios rückten wir wieder ins Gerätehaus ein.


Gemäldeausstellung des Fördervereins (09. - 10.04.2011)
























































































Quelle: Badische Zeitung

30 Künstler zeigen ihre Werke bei der Ausstellung des Fördervereins Feuerwehr Häusern / Dachsbergerin bekommt den ersten Preis.

HÄUSERN. "Augenblicke" lautete das Thema der dritten Gemäldeausstellung, mit der der Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Häusern an die Erfolge der beiden ersten Ausstellungen anknüpfte. 30 Hobbykünstler zeigten am Wochenende im Kur- und Sporthaus in Häusern 170 Gemälde von beachtlicher Qualität. Preise gingen an Petra Jeschke, Pia Rochelt und Iris Liebwein, eine besondere Auszeichnung erhielten vier weitere Künstler.

"Sie mit Ihren Bildern sind die Hauptpersonen an diesem Wochenende", erklärte der Vorsitzende des Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Häusern, Dr. Johannes-Bernhard Mayer. Viele der Künstler zeigten ihre Bilder bereits bei den beiden vorausgegangenen Ausstellungen, andere fanden, wie Mayer formulierte, den Mut, erstmals auszustellen.

Die Gemäldeausstellung in Häusern hat inzwischen einen über die Region hinausgehenden guten Ruf, die ausstellenden Künstler kamen nicht nur aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Mannheim, Springe und Winterthur.

Vielfältig waren die Motive der gezeigten Gemälde. Einige Künstler hatten das Thema "Augenblicke" wörtlich genommen. So waren vom Gesicht einer verschleierten Frau nur die ausdrucksvollen Augen zu sehen, das Porträt einer jungen Frau schien den Betrachter direkt anzusehen. "Grüne Himmelsleiter", "Poesie", "Arabien" und "Zartgefühl eines sanften Riesen" lauteten die Titel weiterer Gemälde. Und auch zahlreiche Werke mit Tier- und Blumenmotiven waren zu sehen.

Keine leichte Aufgabe bei der Preisvergabe hatten die drei Juroren Vera Rühle, pensionierte Gymnasiallehrerin für Kunst und selbst Künstlerin, Sina Schröder, die Kunstgeschichte studierte und als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Museum für sakrale Kunst tätig ist, und Klaus Zumkeller, stellvertretender Kommandant der Häuserner Feuerwehr. Sie befanden mehr Gemälde für preiswürdig als Preise zu vergeben waren, verliehen den ersten Preis dann aber letztendlich an Petra Jeschke (Dachsberg) für ihr Werk "Ohne Titel". Die weiteren Preise gingen an "Horizont" von Pia Rochelt (Bad Säckingen) und "Begegnung" von Iris Liebwein (Murg). Besondere Auszeichnungen erhielten zudem Hildegard Stoll, Laura Pach, Christine Maier und Mauricio Bustos-Galeano.

Auch nach einschneidenden personellen Veränderungen hatte der Förderverein die Ausstellung wieder hervorragend organisiert, besondere Anerkennung wurde Monika Warm gezollt, die die Kontakte zu den Künstlern gehalten hatte. Für jedes der ausgestellten Gemälde bezahlten die Künstler einen Betrag von fünf Euro, für jedes verkaufte Bild erhielt der Förderverein eine Provision in Höhe von 20 Prozent des Verkaufserlöses. Mit diesen Einnahmen und den Erlösen aus der Versteigerung der gespendeten Bilder (wir werden darüber noch berichten) sollen für die Häuserner Feuerwehr Geräte angeschafft werden, die im Bedarfsplan der Gemeinde nicht festgeschrieben sind, jedoch dringend benötigt werden. In den vergangenen Jahren stellte der Förderverein der Feuerwehr bereits rund 5000 Euro, weitgehend Einnahmen aus den Gemäldeausstellungen, zur Verfügung. Die bisher angeschafften Gegenstände waren im Foyer zu sehen.

Die nächste Gemäldeausstellung ist für Herbst 2012 geplant. Die bei der ersten Gemäldeausstellung von Bürgermeister Thomas Kaiser geäußerte Hoffnung, die Ausstellung werde sich zu einer Tradition entwickeln, hat sich inzwischen schon erfüllt.

 

Quelle: Badische Zeitung

Glänzendes Ausstellungsfinale.

HÄUSERN. Weit mehr Besucher als von den Organisatoren erwartet fanden sich bei der dritten Gemäldeausstellung in Häusern am vergangenen Wochenende ein. Besonders viel Zuspruchs fand sich Versteigerung der von den Künstlern gespendeten Bildern.

"Jedes dieser Exemplare trägt ein Stück Herzblut von Ihnen, es ist eine große Ehre, diese Bilder geschenkt zu bekommen", dankte Dr. Johannes-Bernhard Mayer, Vorsitzender der Fördervereins der freiwilligen Feuerwehr Häusern, den Künstlern. Von den 25 Gemälden, die unter den Hammer kamen, fanden 15 einen Abnehmer. Die restlichen Bilder werden unter anderem beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr und der Hauptversammlung zum Verkauf angeboten.

An der Vergabe des Publikumspreises, einer hochwertigen Staffelei, beteiligten sich weit mehr als 200 Besucher mit ihrem Votum. Zum Publikumsliebling ist inzwischen Caroline Maier aus Frohnschwand geworden, die den Preis nach 2009 bereits zum zweiten Mal mit nach Hause nehmen konnte. Auch für einen Besucher hatte sich die Teilnahme an der Wahl des Publikumspreises gelohnt. Unter allen abgegebenen Stimmen wurde er ausgelost und durfte sich eines der zur Versteigerung stehen Bilder aussuchen noch bevor die Auktion begann.

Raumschaftsunterrichtsabend Thema: "Busunfälle" (08.04.2011)

Die Freiwillige Feuerwehr Häusern nahm mit einer Abordnung an dem diesjährigen Raumschafts-unterrichtsabend im Gerätehaus in St. Blasien teil. Thema waren Unfälle mit Bussen. An diesem Abend wurden neben Busarten, integrierte Techniken und Rettungs-möglichkeiten auch alternative Antriebssysteme angesprochen.


Feuerwehrprobe (29.03.2011)

Stationsausbildung: Grundlagen Technische Hilfe

  1. Greifzug
  2. Vorgehen am verunfallten PKW
  3. Hebekissen

Die erste Staffel zum Thema technische Hilfeleistung des Probenjahres wurde als Stationsausbildung auf dem Bauhofgelände mit drei Stationen begonnen.

Schwerpunkt der ersten Ausbildungsstation war das Thema Greifzug. Hier wurde das TLF als Fixpunkt benutzt um einen Container gegen Wegrutschen zu sichern. Nachdem kurz auf die verschiedenen Anschlagmöglichkeiten eingegangen wurde, musste jeder Teilnehmer einmal mit dem Greifzug die Sicherung aufbauen. Ebenfalls wurde die Möglichkeit zum Ziehen von schweren Lasten durch die Verwendung einer losen Rolle durchgesprochen.

Thema zwei war technische Hilfeleistung am PKW. An dieser Ausbildungsstation musste mit Schere und Spreizer eine Motorhaube geöffnet werden. Parallel wurde auf das Thema Unfallverhütung und persönliche Schutzausrüstung eingegangen. Außerdem wurden anhand der Kunststoffstosstange die Kameraden speziell auf die Besonderheiten des Werkstoffes Kunststoff hingewiesen.

Bei der dritten Station musste ein PKW-Anhänger auf eine bestimmte Höhe gebracht werden. Dazu kamen unsere Hebekissen zum Einsatz. Hier wurden die Kameraden auf den korrekten Einsatz der Hebekissen und dem richtigen Unterbauen hingewiesen. Auch an dieser Station wurde intern durchgewechselt, so dass jeder Probenbesucher einmal die Hebekissen positioniert und auch bedient hat.


Kirchgang zum Patrozinium "St. Fridolin" (20.03.2011)

Die Freiwillige Feuerwehr Häusern beteiligte sich neben weiteren örtlichen Vereinen an dem Kirchgang zum Patrozinium "St. Fridolin".

Nach dem Gottesdienst bedankte sich die komplette Wehr bei Thomas Villinger im Rahmen seines 25jährigen Dirigentenjubiläums bei der Trachtenkapelle Häusern für die jahrelange Unterstützung mit einem Geschenkkorb.

Im Anschluss lud die Kirchengemeinde noch zum gemeinsamen Frühschoppen im Lesezimmer des Kur- und Sporthauses ein.


Feuerwehrprobe (15.03.2011)














Die erste Einsatzprobe des Jahres 2011 fand im Keller des Hotels Adler statt.

Einsatzannahme war ein Brand im Waschkeller des Hotels, wobei als sicher galt, dass eine Angestellte dort zum Zeitpunkt des Brandausbruches am Arbeiten war. Zusätzlich musste davon ausgegangen werden, dass sich mindestens noch eine weitere Person im Keller befindet.

Nach Befragung eines Mitarbeiters aus dem Küchenteam wurde mit dem Absuchen des Kellers begonnen. Da sich die Rauchgrenze schon bis zum Seitenneingang bewegt hatte, rückten die ersten beiden Trupps aus dem LF zur Personensuche und Brandbekämpfung unter schwerem Atemschutz vor. Nachdem klar war, dass genügend Atemschutz-geräteträger vor Ort waren, rückte nach dem Stellen des Sicherheitstrupps sofort ein dritter Trupp unter Atemschutz zur Unterstützung der beiden bereits im Innenangriff tätigen Trupps ins Gebäude ein.

Parallel wurde draußen eine Riegelstellung aufgebaut um einen eventuellen Übertritt der Flammen auf den Nebentrakt zu verhindern. Die Ausleuchtung der Einsatzstelle wurde durch zwei weitere Trupps übernommen.

Nachdem zwei bewusstlose Personen gerettet werden konnten, wurden die Löschmaßnahmen und eine Überdruckbelüftung eingeleitet, so dass gegen 20.30 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden konnte.

Dank der stattlichen Anzahl der teilnehmenden Kameradinnen und Kameraden von 33 Personen, war es auch möglich zu Übungszwecken per Schiebeleiter einen zusätzlichen Rettungsweg für sich eventuell im Hotel befindliche Personen aufzubauen.

Da wir aufgrund der weiten Wege in diesem verwinkelten Gebäude einiges an Material aufgebaut hatten, waren wir auch beim Aufräumen froh, so stark besetzt zu sein.

Nach einer kurzen Nachbesprechung des Probenverlaufs hatten alle Probenteilnehmer Gelegenheit sich im Keller ein Bild des angenommenen Einsatzszenarios zu machen.


SWR3 Dance- Night (25.02.2011)

In diesem Jahr führten wir die 8. SWR3 Dance- Night in Häusern durch. siehe weitere Infos...


Feuerwehrprobe (15.02.2011)

Thema Brandbekämpfung Grundlagen2: Innenangriff, Funken und Schiebeleiter

Die heutige Ausbildung wurde an drei Stationen durchgeführt:

An der ersten Station wurde das sichere Handling der Steck- sowie der Schiebeleiter trainiert. Beides sind zentrale Werkzeuge beim Löschangriff von Außen, dem Retten von eingeschlossenen Personen sowie bei der Sicherstellung eines zusätzlichen Rettungsweges für Kameraden und Kameradinnen im Innenangriff.

An der zweiten Station wurde spielerisch der Umgang mit dem 2- Meter Funkgerät geübt. So musste eine festgelegte Kombination von Feuerwehrmaterialien aus dem Fahrzeug entnommen und dann in einer festgelegten Art und Weise montiert werden. Die Anweisungen mussten von dem einen Teil der Gruppe über Funk an den montierenden Teil der Gruppe durchgeben werden.

Die dritte Station war dem Thema Innenangriff gewidmet. So mussten die Einsatztrupps das in den einzelnen Stationen der vorangegangen Probe Erlernte in einem realistischen Übungsszenario umsetzen. Dies waren das richtige und schnelle Ausrüsten mit Atemschutz, die Türprozedur bei kalten und warmen Türen, das Vorgehen im Brandraum und das Absuchen von verschieden großen Räumen. Durch den Verzicht von Helm- und Handlampen versuchten wir ein Vorgehen bei schlechter Sicht zu simulieren.

Nach Abschluss der letzten Staffel der Stationsausbildung „Brandeinsatz“ sind wir jetzt fit für unsere erste Einsatzprobe in 2011.


Feuerwehrprobe (01.02.2011)

Die zweite Feuerwehrprobe für die gesamte Mannschaft in 2011 war eine Theorieprobe. Kommandant Patrick Bühler stellte uns den aktuellen Leitfaden für die Eisrettung vor und untermalte dies durch praktische Beispielszenarien. So bergen die beiden Weiher im Kurpark und bei der Wittlisberger Kapelle, sowie natürlich der Schwarzastausee ein nicht unerhebliches Gefahrenpotential.

Dabei wurde auch darauf eingegangen, wie wir das uns zur Verfügung stehende Material sinnvoll und erfolgreich einsetzen können.

Besonders auf die Gefahr des sogenannten „Bergungstodes“ wurden die Kameradinnen und Kameraden hingewiesen, was unser Feuerwehrarzt Dr. Ludwig Gruhn direkt durch ein Beispiel aus der Praxis bestätigen konnte.

Dies war sodann seine Steilvorlage für den eigentlichen Schwerpunkt der Probe, der Ersten Hilfe Ausbildung.

Geschickt leitete Ludwig dazu über, indem er unser Wissen im Bereich Erste Hilfe anhand eines schriftlichen Fragebogens abfragte. Dieser musste, mit Ausnahme der Führungsmannschaft, die ihn einzeln lösen mussten, in Zweierteams ausgefüllt werden. Im Anschluss wurden die Ergebnisse gemeinsam ausgewertet und vertieft.

Jetzt sind wir wieder auf dem neuesten Stand bei den Themen Eisrettung und Erste Hilfe.

Feuerwehrprobe (18.01.2011)

Die erste Feuerwehrprobe für die gesamte Mannschaft in 2011 haben wir dazu genutzt die Basiskenntnisse zu erneuern und zu vertiefen. Traditionell werden in der ersten Probe im neuen Jahr die Themen Funkgeräte, Stiche und Knoten, sowie die Fahrzeugkunde behandelt.

Auf vier verschieden Stationen verteilt, wurden diese Übungsinhalte vermittelt.

An der Station 1 war das Thema 2m Band Funkgeräte. Hier wurde der Umgang mit den drei verschiedenen Handsprechfunkgerätetypen, die bei uns im Einsatz sind, durchgesprochen. Im Anschluss wurden Funkgespräche simuliert, um anhand der Beispiele die korrekte Funkdisziplin aufzufrischen.

An der nächsten Station war das 4m Funkgerät im Fokus. Neben der Bedienung der Geräte wurde hier auch auf die rechtlichen Hintergründe, sowie die Kommunikation mit anderen Hilfsorganisationen eingegangen.

Station 3 war die Fahrzeugkunde. Nachdem alle Feuerwehrkameraden/Innen über Neuerungen und Veränderungen bei der Beladung des Löschfahrzeuges informiert worden waren, musste eine „Skulptur aus Feuerwehrutensilien“ auf Zeit nach einer Vorlage per Foto zusammengebaut werden. Dabei hatten die Probenvorbereiter nahezu keinen Geräteraum ausgelassen, aus dem nicht mindestens ein Beladungsteil zu entnehmen war.

Als vierte Station waren dann die Stiche und Knoten an der Reihe. Fokus wurde dieses Jahr auf Knoten die im regulären Feuerwehralltag anfallen gelegt. Ebenso wurde das korrekte Verbinden von diversen Feuerwehrartikeln wie Strahlrohre, Feuerwehraxt oder Saugschaluch mit einem Seil geübt.

Diese Grundlagen sind Basis für die kommenden Übungen.


Sonderprobe für Atemschutzgeräteträger (11.01.2011)

Das Probenjahr haben wir mit der ersten von drei freiwilligen „Sonderproben für Atemschutzgeräteträger“ begonnen.

Ziel war es, die Routinehandgriffe bei Atemschutzeinsätzen zu vertiefen und sie in Fleisch und Blut der AtemschutzgeräterträgerIn übergehen zu lassen.Um ein möglichst breit gefächertes Ausbildungsziel zu erreichen, wurden verschieden Übungen an fünf verschiedenen Stationen durchgeführt. Damit keine Wartezeiten entstanden, wurden die Teilnehmer in Dreiergruppen aufgeteilt und wechselten selbstständig zwischen den Stationen.

Die ersten drei Stationen waren am LF im Mannschafts- und am Geräteraum und am TLF am Geräteraum. Dort sind die Atemschutzgeräte verlastet. Ziel war, dass sich jede/r ProbenbesucherIn an jeder der drei Stationen komplett ausrüstet. Aufbauend auf der letzten Geräteträgerprobe im vergangen Jahr wurde besonderen Wert auf die korrekte Einsatzkurzprüfung gelegt. Die Zeiten wurden auch wieder mit der Stoppuhr festgehalten.

An einer vierten Station wurde die psychische Belastbarkeit im Atemschutzeinsatz gefordert. Unter Nullsichtbedingungen musste ein Parcour bewältigt werden, der aus Ketten und Leinen bestand, in die man sich immer wieder verhedderte. Ziel der Übung ist es, ruhig zu bleiben und sich immer wieder geduldig aus den Hindernissen zu befreien. Dies hilft einem im Einsatzfall einer unvorhergesehenen Stresssituation durch ruhige Befreiungsversuche zu entkommen.

Die fünfte Station widmete sich dem Thema Notfalltraining. Im Falle eines verunglückten Geräteträgers, der sich aus eigener Hilfe nicht mehr aus dem Gefahrenbereich retten kann, wird ein Sicherheitstrupp in Einsatz gebracht. Dieser rückt, ausgerüstet unter Anderem mit der Sicherheitstrupptasche, zum Verunglückten vor. In dieser Tasche befinden sich neben diversen Sicherungsgeräten eine Pressluftflasche mit Lungenautomat, um dem Verunglückten die lebensnotwendige Atemluft bringen zu können. Um den Lungenautomat dann zu wechseln, bedarf es einiger routinierter Handgriffe der beiden Retter. Ziel war es, diese wiederholt zu vermitteln und durch alle Teilnehmer durchführen zu lassen.

Nach der anstrengenden Probe hatten wir uns ein kühles Getränk verdient.


Bewirtung Weihnachtsfeier des Heimatvereins (19.12.2010)

Wie gewohnt bewirteten wir die Weihnachtsfeier des Heimatvereins mit einem kleinen Essensangebot und Getränken.


Weihnachtsfeier (07.12.2010)

Nach einem kurzen theoeretischen Unterricht und einigen Informationen durch Patrick Bühler wurde die Einsatz- und Altersabteilung wiedermals von Helmut Hahn mit einem wunderbaren Menü verwöhnt.

 

Auf dem Weihnachtsmenü standen folgende Delikatessen:

- Wintersalate mit gebratener Maispouladenbrust und Balsamicoglace

- Filet vom schwarzen Atlantikheilbutt mit Gemüseröllchen und Zitronengras- Currysauce

- Brassato vom Vorderwälder Rind mit rosa gebratenem Rinderrücken, Chiantisauce, Kartoffelgnocci, feinen Bohnen und Karotten

- Marmoriertes Eispafait mit Champagnerschaum, Erdbeermark und chinesischem Orangensalat

- Weihnachtsgebäck

 


Generalversammlung (20.11.2010)




































































Quelle: Badische Zeitung

HÄUSERN. Patrick Bühler bleibt Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Häusern. Bühler wurde bei der Hauptversammlung der Häusener Wehr am Samstag wieder gewählt, ihm zur Seite stehen Claus Zumkeller und Matthias Schmid als seine Stellvertreter. Im vergangenen Jahr ging der Feuerwehr die Arbeit nicht aus, 16 Einsätze mussten bewältigt werden, darunter die Bergung des in Schwarzabruck verunglückten Lastwagens.

Personell zeigt sich die Feuerwehr Häusern in einer guten Verfassung: 39 Feuerwehrmänner und zwei Feuerwehrfrauen sind derzeit aktiv. Die Jugendfeuerwehr umfasst 23 Kameraden und in der Altersmannschaft sind noch zehn Kameraden aktiv. Mit Christian Gall und Jan Kaiser konnte man in den vergangenen Monaten zwei Neuzugänge in der Aktivmannschaft verzeichnen. Die Lehrgänge und Fortbildungen zeugen davon, dass ständige Fort- und Weiterbildung bei der Wehr obenan stehen. Allein 22 Atemschutzträger absolvierten einen Lehrgang, so Kommandant Patrick Bühler in seinem Bericht, Kameraden nahmen auch am Ausbilderlehrgang, dem Gruppenführerlehrgang teil. Auch an einem Seminar für patientenorientierte Rettung nahm die Gesamte Häuserner Wehr teil.

Im vergangenen als auch in diesem Jahr wurden 16 Einsätze registriert. Im einzelnen waren dies 13 technische Hilfeleistungen, hervorzuheben der Einsatz bei der Bergung des Unfalllastwagen im Bereich Schwarzabruck, sowie drei Brandeinsätze. Ein hohes Augenmerk setzt die Häuserner Wehr auf die Probenarbeit. 17 Gesamtproben fielen in den letzten Monaten an, die auch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarwehren aus Höchenschwand, St. Blasien, Brenden und Berau kristallisierte zeigte. Reibungslos lief die gemeinsame Schauübung mit der Wehr aus Höchenschwand in der Grundschule in Häusern ab.

Kurz informierte Patrick Bühler über die kommenden Ereignisse in der Wehr. So steht als nächstes die SWR-Dance Night am 25. Februar an. Ferner die Fertigstellung des Brandschutzbedarfsplanes, als auch die Verbesserung der Einsatzunterlagen von Häuserner Gewerbe- und Gastronomiebetrieben. Zur Freude aller findet dieses Jahr wieder ein gemeinsamer Ausflug der Wehr statt.

In seinem letzten Bericht als Jugendfeuerwehrwart berichtete Matthias Schmid von 22 aktiven, vier Neueintritten standen zwei Austritten gegenüber. Neun Ausbilder führen die Jugendlichen auf ihr kommendes Amt als aktive Feuerwehrmänner hin. Matthias Schmid zeigte sich mit der Probenarbeit sehr zufrieden. Neben den 20 durchgeführten Proben kamen aber auch andere Zusammenkünfte nicht zu kurz. So wurde eine 7 tägige Sommerfreizeit in Bad Tölz veranstaltet. Auch für nächstes Jahr steht wieder einiges auf dem Programm. Der Probendurchschnitt lag bei 80% und auch bei den aktiven Wehrmännern konnte sich die Beteiligung sehen lassen, so der stellvertretende Kommandant Claus Zumkeller.

Große Veränderungen gab es im Punkt Neuwahlen keine. So wurde Patrick Bühler wieder als Kommandant wiedergewählt. Ihm zu Seite stehen Claus Zumkeller und neu hinzu Matthias Schmid, der als Jugendfeuerwehrwart ausschied als seine Stellvertreter. Neuer Jugendfeuerwehrwart wurde Tim Kaiser, ihm zur Seite steht Katharina Rieckmann als Stellvertreterin. Christian Weiler bleibt Schriftführer und als Kassierer wurde Matthias Volk in seinem Amt bestätigt. Simon Weidenhammer wurde als Chronist neu gewählt. Als Ausschussmitglieder wurden Torsten Ebner, Martin Weiler, Markus Kessler und Markus Stoll gewählt. Als Vertreter der Altersmannschaft fungiert weiter Peter Wassmer.

Quelle: Badische Zeitung

HÄUSERN (kre). Auch Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Häusern, an der auch der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Manfred Rotzinger und Kreisjugendleiter Pattric Grzybek. In die Aktivmannschaft konnten an diesem Abend Jan Kaiser und Christian Gall aufgenommen werden.

Haben sie ihre Feuerwehrlaufbahn erst noch vor sich, rückten die in den Mittelpunkt, die schon Jahrzehnte dabei sind. So wurde für 20 Jahre Mitgliedschaft Andrejas Leber und Michael Kessler geehrt, für 30 Jahre Hansjörg Schlageter, für 40 Jahre Herbert Kaiser und für nunmehr 60 Jahre Ehrenmitglied Werner Dobler. Das silberne Ehrenzeichen bekamen für 25 Jahre Mitgliedschaft Gerhard Rieckmann und Engelbert Dobler vom Vorsitzenden des Kreisfeuerverbandes, Manfred Rotziger überreicht.

Der anwesende Kreisjugendleiter verlieh Thomas Moser und Karin Moser für ihr Engagement in der Jugendfeuerwehr das silberne Ehrenabzeichen.

Matthias Schmid als Jugendfeuerwehrwart engagierte sich seit vielen Jahren, Grund genug diesen rührigen Feuerwehrmann zu ehren. Er bekam die Goldene Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg vom Kreisjugendleiter Pattric Grzybek überreicht. Bei der Versammlung mit dabei war auch die Jugendfeuerwehr aus Dieburg/Hessen, mit der die Jugendfeuerwehr Häusern schon jahrelang freundschaftliche Kontakte pflegt. Sie bedankte sich bei dem scheidenden Jugendfeuerwehrwart mit einem persönlichen Abschiedsgeschenk.
 


Kirchgang Volkstrauertag (14.11.2010)

Die Freiwillige Feuerwehr Häusern nahm am heutigen Volkstrauertag am Kirchgang teil.